Die Taskforce zuverlässige Bahn überreicht Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder am 20. März 2026 ihren Abschlussbericht, der konkrete Maßnahmen zur Steigerung von Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit im Schienenverkehr enthält.
„Im intensiven Austausch haben sich Bundesverkehrsministerium und Schienenbranche auf kurzfristig wirksame Maßnahmen geeinigt, die zu mehr Pünktlichkeit im Schienenverkehr führen sollen. Gleichzeitig sind sich die Taskforce Mitglieder einig, dass mit gleicher Tatkraft prozessuale und strukturelle Themen anzugehen sind, die die Ursachen der Minderleistung im System angehen. So werden wir etwa für die Steigerung der Zuverlässigkeit die Zugverkehrssteuerung digitalisieren und im ersten Schritt bis zu vier digitale Steuerungszentralen bis 2027 modernisieren. Gleichzeit werden wir innovative Bauverfahren erproben, um das Umsetzungstempo zu erhöhen.“, sagte VDB-Hauptgeschäftsführerin Sarah Stark.
Die Taskforce zuverlässige Bahn hat 22 konkrete Maßnahmen entwickelt, die vor allem auf operative Beschleunigung, Stabilisierung und Prozessoptimierungen abzielen.
Sie vereint die Expertisen von Bund, Ländern, Eisenbahn-Bundesamt (EBA), Bundesnetzagentur (BNetzA), Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU), Aufgabenträgern, Verbänden, Gewerkschaften und der DB InfraGO AG. Sie erhielt von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder den Auftrag, bis März 2026 konkrete Maßnahmen zur Steigerung von Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit im Schienenverkehr zu entwickeln, die bereits kurzfristig umgesetzt werden können. Dafür hat die Taskforce an den Diskussionsstand thematisch verbundener Austauschformate angeknüpft, darunter der Masterplan Schienenverkehr, der Masterplan Schienengüterverkehr, die Beschleunigungskommission Schiene sowie den Arbeiten des Runden Tischs Kapazität und des Sektorbeirats.
Taskforce zuverlässige Bahn