Logo
Themen CORONA-KRISE

Corona-Virus: aktuelle VDB-Informationen

Die Ausbreitung des Coronavirus stellt Wirtschaft und Arbeitsmarkt sowie Beschäftigte vor neue Herausforderungen. Finden Sie nachfolgend unterstützende Informationen des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) zur aktuellen Lage.

 

Veröffentlicht am

Änderungen bei der Einstufung von Risikogebieten

Im Rahmen der Coronavirus-Einreiseverordnung sind ab dem 3. Mai 2021 folgende Änderungen in Kraft getreten:

Das Département Moselle gilt nicht mehr als Virusvarianten-Gebiet, sondern - wie alle anderen Landesteile von Frankreich - als Hochinzidenzgebiet.

Als neue Hochinzidenzgebiete gelten:

  • Litauen
  • Mongolei

Von Hochinzidenzgebieten zu "einfachen" Risikogebieten herabgestuft wurden:

  • Bulgarien
  • Tschechien

Erstmals als einfaches Risikogebiet eingestuft:

  • die norwegische Provinz Agder

Die Britischen Jungferninseln werden künftig nicht mehr als Risikogebiet geführt.

Aktualisierte Coronavirus-Einreiseverordnung

Die Coronavirus-Einreiseverordnung regelt ergänzend zu den Quarantäneregelungen der Länder einheitlich Anmelde-, Test- und Nachweispflichten und beinhaltet eine generelle Test- und Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr sowie spezielle Test- und Nachweispflichten, die bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nach einem Aufenthalt in einem ausländischen Risiko-, Hochinzidenz oder Virusvarianten-Gebiet zu beachten sind.

  • Mit Wirkung zum 30. März 2021 haben grundsätzlich alle Personen, die per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisenvor dem Abflug dem Beförderer ein negatives Testergebnis vorzulegen.
  • Diese Test- und Nachweispflicht gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet stattfindet. Die dem Test zugrundeliegende Abstrichnahme darf grundsätzlich höchstens 48 Stunden vor der Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden sein.
  • Die neue Test- und Nachweispflicht hat vorerst bis einschließlich 12. Mai 2021 Gültigkeit.

Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen

Tirol: Das Bundesinnenministerium hat am 30. März 2021 mitgeteilt, dass die flächendeckenden Grenzkontrollen zu Tirol eingestellt werden und nur stichprobenartige Kontrollen stattfinden.

Tschechien: Hingegegen wird an der Grenze zu Tschechien an den Grenzkontrollen festgehalten und vor allem die Einhaltung der Test- und Anmeldepflicht überwacht. Allgemeine Zurückweisungen von EU-Staatsbürgern und grundsätzlich einreiseberechtigten Drittstaatsangehörigen gibt es nicht mehr, so dass Arbeitnehmer also auch einreisen dürfen, ohne dass die Systemrelevanz ihrer Tätigkeit amtlich bestätigt sein muss.

Änderungen bei der Einstufung von Risikogebieten

Mit Bekanntgabe vom 4. April 2021:

Neues Hochinzidenzgebiet:

  • Niederlande (inkl. der autonomen Länder und der überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande)

______________________________

Mit Bekanntgabe vom 22. März 2021 sind die nachfolgenden Gebiete wie folgt eingestuft worden:

Neue Hochinzidenzgebiete:

  • Bulgarien
  • Polen
  • Zypern

"Einfache" Risikogebiete:

  • Finnland – die Region Etela-Karjala/Südkarelien
  • Irland (inkl. Nordirland)
  • Kroatien – die Gespanschaften Krapinsko-zagorska županija
  • Niederlande - der überseeische Teil Curaçaо
  • Norwegen – die Region Vestfold og Telemark
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien

Keine Risikogebiete mehr:

  • Finnland – die Region Vaasa/Österbotten
  • Portugal – die Region Algarve
  • Autonome Gemeinschaft Galicien

Logistik-Sektor: Département Moselle (Frankreich) zum Virusvarianten-Gebiet erklärt

Am 28. Februar 2021 wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit bekannt gegeben, dass das Département Moselle in Frankreich ab dem 2. März 2021 als Virusvarianten-Gebiet eingestuft wird.

 

Erklärung von Tschechien, Slowakei und Tirol zu Virusvariantengebieten

Am 12. Februar 2021 wurden folgende Staaten/Regionen als Virusvarianten-Gebiet eingestuft. Die Einstufung tritt am 14. Februar 2021 in Kraft:

  • Slowakei
  • Tschechien
  • Österreich – Bundesland Tirol (mit Ausnahme des politischen Bezirks Lienz, der Gemeinde Jungholz sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee)

Entsprechend der Corona-Einreiseverordnung bedeutet dies, dass für Transportmitarbeiter keine Ausnahme mehr von der Anmelde- und Testpflicht vorgesehen sind. Dies gilt auch für Transporteure, die die genannten Gebiete nur im Transit queren, um Waren nach Deutschland zu befördern.

Bitte beachten Sie zudem, dass nun für die Einreise aus diesen Gebieten auch die Coronavirus-Schutzverordnung gilt, die ein weitgehendes Personenbeförderungsverbot  aus Virusvarianten-Gebieten enthält. Dieses  Beförderungsverbot gilt jedoch nicht für reine Post-, Fracht- oder Leertransporte sowie für die Rückführung von Luftfahrzeugen, Schiffen und Crews.  Außerdem unterliegen ebendiese Transporte auch nicht der Anzeigepflicht beim Bundespolizeipräsidium nach § 1 Absatz 3. Die  Gültigkeit der Coronavirus-Schutzverordnung wird nach den mir vorliegenden Informationen über den 17.02.2021 hinaus verlängert werden.

Das Bundesinnenministerium hat angekündigt, dass die Einhaltung der Regeln ab 14. Februar 2021 durch die Bundespolizei kontrolliert werden wird.

Bundeskontaktstelle für die Sicherstellung von grenzüberschreitenden Lieferketten

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat eine „Kontaktstelle zur Sicherstellung in den Lieferketten“ eingerichtet. Ziel ist, dass die Herstellung und Lieferung benötigter Zuliefererprodukte, wo möglich, wieder reibungslos funktioniert. Die Einrichtung einer solchen Kontaktstelle wurde in der Schaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten am 15. April 2020 beschlossen.

Die Kontaktstelle Lieferkette dient als zentrale Anlaufstelle der Bundesregierung für Unternehmen. Die Kontaktstelle behandelt sowohl Probleme bei der Herstellung und Lieferung von Zuliefererprodukten als auch der allgemeinen Rohstoffversorgung. Zudem ist ein Kommunikations- und Lösungsnetzwerk mit Bundesministerien, Länderwirtschaftsministerien und Verbänden errichtet worden, um zeitnah und fallspezifisch handeln und Erfahrungen schnell austauschen zu können.

Unternehmen können sich bei Problemen im Zusammenhang mit internationalen Lieferketten an die Emailadresse kontaktstelle-lieferketten@bmwi.bund.de wenden.

Corona-Hilfen der Bundesregierung

Auf der gemeinsamen Website des BMF und BMWi finden Sie Informationen über die Corona-Hilfe der Bundesregierung (https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/) sowie die Möglichkeit diese zu beantragen.

  • FAQ der Bundesregierung zur "Corona-Neustarthilfe für Soloselbstständige" (Förderzeitraum 1. Januar - 30. Juni 2021) Neustarthilfe

  • FAQ der Bundesregierung zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November- und Dezemberhilfe) Novemberhilfe und Dezemberhilfe

  • FAQ der Bundesregierung zur "Corona-Überbrückungshilfe für Unternehmen, Soloselbständige und Freiberufliche aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro" Dritte Phase (Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021) Überbrückungshilfe III

  • FAQ der Bundesregierung zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ Zweite Phase (Förderzeitraum September bis Dezember 2020) Überbrückungshilfe II

  • FAQ der Bundesregierung zur „Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“ Erste Phase (Förderzeitraum Juni bis August 2020) Überbrückungshilfe I

  • FAQ  der Bundesregierung zu den beihilferechtlichen Regelungen der Überbrückungshilfen und November- beziehungsweise Dezemberhilfen Beihilferegelungen

  • Maßnahmenpaket für Unternehmen gegen die Folgen des Coronavirus Link
     

Weitere fortlaufend aktualisierte Informationen für kleine, mittlere und große Unternehmen finden Sie außerdem auf der Website des BMWi:

 

Verlängerte Erweiterung der Hermesdeckung im Kurzfristgeschäft

Die Deckungsmöglichkeiten für Exportgeschäfte auch unserer Industrie (sogenannte Hermesdeckungen für Produkte und Dienstleistungen) zu kurzfristigen Zahlungsbedingungen (bis 24 Monate) auf Länder der Europäischen Union und in ausgewählte OECD-Länder mit staatlichen Exportkreditgarantien erweitert werden. Die EU-Kommission hat diese Möglichkeit dieser Tage rechtlich geschaffen. Die Bundesregierung hat sich im Rahmen des Schutzschirms für die Wirtschaft für die nun verkündete Ausnahmeregelung eingesetzt. Die Ausnahmeregelung werde mit sofortiger Wirkung im Interesse der deutschen Exportwirtschaft angewendet.

Die Regelung der erweiterten Deckungsmöglichkeit gilt zunächst befristet bis zum 31.06.2021 für alle 27 EU-Länder sowie Australien, Island, Japan, Kanada, Neuseeland, Norwegen, die Schweiz, die USA sowie das Vereinigte Königreich. Die Hermesdeckungen sollen vor allem kleinen oder mittelständischen Unternehmen (KMU) helfen die Risiken eines Exportgeschäftes und den Zahlungsausfall abzusichern.

  • Alle Informationen finden Sie hier. Als Exporteur haben Sie die Möglichkeit, sich im Vorfeld von Exportgeschäften mit einer unverbindlichen Deckungsanfrage an den Bund zu wenden. Diese Voranfrage erfolgt online und ist kostenlos.
  • Unter der Service-Hotline +49 40 8834 9000 unterstützen Sie die Firmenberater von Euler Hermes bei allen Fragen rund um die Beantragung einer Hermesdeckung  für Ihr Unternehmen und Ihre Exporte.
  • Mehr Informationen finden Sie hier.

CORONA-KRISE: Home Office? Aber sicher!

Eine empfohlene Maßnahme im Kontext der Corona-Prävention ist die intensive Nutzung von Home-Office und mobilem Arbeiten. Dafür gilt es, pragmatische Lösungen zu finden, die einerseits die Arbeitsfähigkeit einer Organisation erhalten, gleichzeitig jedoch Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität gewährleisten. Vor diesem Hintergrund empfiehlt das BSI eine Reihe einfacher Maßnahmen zur Erhöhung der IT-Sicherheit beim mobilen Arbeiten, die der kurzfristigen Entwicklung um Covid-19 Rechnung tragen. Alle Informationen finden Sie hier.

Corona-Arbeitsschutzverordnung

Die Verordnung sowie häufig gestellte Fragen finden Sie hier: BMAS - Corona-Arbeitsschutzverordnung

Gesunde Arbeitsgestaltung im Home Office

Der Schutz der Beschäftigten hat auch im Home-Office Vorrang. Der Berufsverband deutscher Arbeitsmediziner (VDBW) hat die zehn wichtigsten Tipps für mobiles Arbeiten zusammengestellt.

Anordnungen des Bundesministeriums für Gesundheit nach dem IGV-Durchführungsgesetz

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 20. März 2020 eine Anordnung nach dem Gesetz zur Durchführung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV-DG) veröffentlicht, mit dem Ziel, die Einschleppung von Infektionen durch das Coronavirus in die Bundesrepublik Deutschland und ihre Ausbreitung zu kontrollieren.

Das Gesetz zum Download finden Sie hier.

Die dazugehörigen Informationen und Handlungsempfehlungen für Reiserückkehrer/innen finden Sie hier.

Kennwort vergessen?