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InnoTrans 2018: Innovationsforum für Schiene 4.0

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"Wenn jemand das Thema 4.0 mit Leben füllen kann, ist das die Bahnindustrie“, sagte Ben Möbius, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Bahnindustrie in Deutschland, beim Dialogforum Schiene 4.0. Der Sektor sei führend bei den zentralen Themen wie Elektromobilität, Batterie- und Wasserstoffantrieb

Josef Doppelbauer, Exekutivdirektor der Europäischen Eisenbahnagentur, mahnte, bei den Innovationen darauf zu achten, dass sie den Sektor auch wirklich voranbringen und das System tatsächlich verbessern. Er nannte zwei Innovationshemmnisse, mit denen der Sektor zu kämpfen habe: das System Bahn als dynamisches Netzwerk, bei dem jede Änderung Folgen im ganzen System hat, und die nationale Fragmentierung. „Die Eisenbahn ist das einzige Verkehrsmittel, bei dem es keine globalen Regeln gibt“, so Doppelbauer. Die Bahn müsse stärker modular an Innovationen arbeiten, damit Produkte mit kurzen Lebenszyklen wie Software auch schnell ausgetauscht werden könnten. Die Innovationen müssten „weich und lokal“ umgesetzt werden können. Als eine wesentliche Innovation sieht Doppelbauer deshalb autonome Fahrzeuge. Dies verringere die Infrastrukturkosten. Entscheidend sei letztendlich, ob die Bahn es schaffe, Teil von multimodalen Transportketten zu werden. „Wir müssen technologisch die Bahn an den Mainstream heranführen“, so Doppelbauer.

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