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Bahnindustrie begrüßt Masterplan Schienengüterverkehr

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt hat heute den Masterplan Schienengüterverkehr veröffentlicht. Mit zahlreichen Maßnahmen verfolgt das Konzept des Runden Tisches das Ziel eines innovativen und effizienten Schienengüterverkehrs. Aus Sicht des Verbandes der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) ist das ein großer Schritt auf dem Weg zu einer ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Logistik. Gerade die geplante Senkung der Trassenpreise wird einen enormen Schub schaffen für den digitalen Schienengüterverkehr. Die Maßnahmen stehen auch im Einklang mit den Beschlüssen der Bundesregierung für einen leisen Schienengüterverkehr: der Einführung einer Innovations-prämie für besonders leise Güterwagen und dem Verbot lauter Güterwagen ab dem Fahrplanwechsel 2020/21. „Ziel muss es jetzt sein, dass zentrale Maßnahmen des Masterplans Eingang finden in den nächsten Koalitionsvertrag und ehrgeizig umgesetzt werden für den Schienengüterverkehr 4.0“, sagte VDB-Hauptgeschäftsführer Ben Möbius.

„Viele Technologien für den Schienengüterverkehr von morgen sind heute schon verfügbar: digital, vernetzt, leise. Der Masterplan Schienengüterverkehr steckt den Weg ab, Innovationen systematisch einzusetzen", sagte Möbius weiter. „Es muss gelingen, Klimaschutz, ökonomische Effizienz und Multimodalität in der Logistik noch besser zu verbinden. Dafür ist ein Schienengüterverkehr dann der Schlüssel, wenn er "State of the Art" ist. Das muss der Anspruch sein.“

Im September 2016 hatte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) einen Runden Tisch zur Stärkung des Schienengüterverkehrs eingesetzt. Unter Leitung von Staatssekretär Michael Odenwald erarbeiteten Verbände und Unternehmen den heute veröffentlichten Masterplan Schienengüterverkehr, darunter der VDB.

Der Masterplan Schienengüterverkehr umfasst zehn Maßnahmenpakete. Im Vordergrund stehen eine leistungsfähige Infrastruktur, die umfassende Nutzung von Innovationspotenzialen und die Verbesserung der verkehrspolitischen Rahmenbedingungen. Es werden fünf Sofortmaßnahmen festgelegt. So ist unter anderem ein Testfeld für die Digitalisierung und Automatisierung der Zugbildung im Schienengüterverkehr geplant. Das Konzept für ein Bundesprogramm Schiene 4.0 soll außerdem Innovationsprojekte zur Digitalisierung und Automatisierung des Schienenverkehrs fördern.

„Die Bahnindustrie hält den Prozess des Runden Tisches für einen Riesenfortschritt. Beides, die Förderung von Innovationen und ein fairer Ordnungsrahmen, schafft einen besseren Schienengüterverkehr", betont Möbius. „Die Bahnindustrie in Deutschland verfügt über das Know-how für Schienengüterverkehr 4.0. Das beweist die Industrie tagtäglich an vielen Orten auf der Welt: in der Hitze Australiens ebenso wie in der Kälte Skandinaviens und Russlands – made in Germany.“

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