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Themen Klima & Umwelt

Ziele und Strategien für den klimafreundlichen Verkehr der Zukunft

Der Verkehrsträger Schiene ist sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr einer der umweltfreundlichsten Verkehrsträger. Bei allen wichtigen Umweltparametern schneidet er deutlich besser ab als Pkw, Lkw und Flugzeug.

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Um die ambitionierten Klimaschutzziele Deutschlands und Europas umzusetzen, braucht auch der Verkehrssektor zukunftsfähige Strategien und Regelungen auf politischer Ebene. Hierzu hat die EU-Kommission im März 2011 das neue Weißbuch für ein wettbewerbsorientiertes und ressourcenschonendes Verkehrssystem veröffentlicht. Es legt Ziele und Arbeitsschwerpunkte zum Klimaschutz und der Ressourceneffizienz bis 2020 und darüber hinaus fest. Dazu gehören eine deutlich stärkere Unabhängigkeit des Verkehrssektors von fossilen Brennstoffen und eine bessere Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger.

Ausgangspunkt des EU-Weißbuchs Verkehr ist eine Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor um 20 Prozent bis zum Jahr 2030 im Vergleich zu 2008. Bis zum Jahr 2050 sollen die Emissionen um 60 Prozent zum Basisjahr 1990 sinken. Die Schlüsselrolle, um diese hoch gesteckten Reduzierungsziele im europäischen Verkehr zu erreichen, kommt nach dem Willen der EU-Kommission dem klimafreundlichen und leistungsfähigen Schienenverkehr zu. Er soll deshalb auch durch die Vollendung des einheitlichen europäischen Eisenbahnraumes deutlich gestärkt werden.

Dafür will die EU-Kommission 2012 Gesetzgebungsvorschläge für die weitere Liberalisierung des Personenverkehrs vorlegen. In ihrem Weißbuch Verkehr folgt die EU-Kommission einer klaren Logik: Wer CO2-armen Verkehr will, muss Verkehr auf die Schiene verlagern. Bis zum Jahr 2030 soll nahezu ein Drittel des Güterverkehrs mit Entfernungen von mehr als 300 km auf Schienen und Wasserstraßen abgewickelt werden. Dieser Anteil soll bis zur Jahrhundertmitte auf die Hälfte steigen. Zur Stärkung des Personenverkehrs beabsichtigt die EU-Kommission, die Länge des Hochgeschwindigkeitsnetzes in Europa zu verdreifachen.

Ferner soll der Wettbewerb zwischen den einzelnen Verkehrsträgern durch die Angleichung wichtiger Rahmenbedingungen fair gestaltet werden. Dazu zählt im Besonderen die verursachungsgerechte Anlastung der externen Kosten. Das führt zu wahren Preisen im Verkehr und stärkt besonders nachhaltige Verkehrsträger wie die Schiene. Ein höheres Verkehrsaufkommen auf der Schiene entspricht ganz der intelligenten Vision zukunftsfähiger und klimafreundlicher Mobilität. Sie setzt die Stärkung der Schieneninfrastruktur wesentlich voraus, die die EU-Kommission mit der Vollendung des europäischen Kernnetzes (TEN-V) für den Schienenverkehr bis zum Jahr 2030 vorsieht.

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